Römisches Reich


Römisches Reich (lateinisch: Imperium Romanum) bezeichnet allgemein das von der Stadt Rom beherrschte Gebiet in der Zeit zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem 5. bzw. 6. Jahrhundert n. Chr. Das Römische Reich löst mit dem Aufstieg von Gaius Julius Caesar Octavianus zum Imperator Augustus 27. v. Chr. die vormalige Römische Republik ab, die sich seit dem 2. Jh. zunehmend zur Großmacht entwickelt hatte. Seine größte Ausdehnung erreichte das Römische Reich um 117 n. Chr. unter Traian.

Das Römische Reich spaltete sich 286 aufgrund der "Krise des 3. Jh." in ein östliches und ein westliches Reich. 381 wurde das Christentum römische Staatsreligion.

Westrom bestand bis zu der Absetzung des letzten Kaisers Romulus Augustus durch Odoaker 476. Ostrom bestand weiter, als das Byzantinische Reich, bis zum Fall Konstantinopels 1453.