Karl der Große

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Karl der Große oder auch Kaiser Karl ist ein legendärer europäischer Kaiser, der für die historische Entwicklung des Abendlandes und die damit verbundene Entwicklung des Christentums eine entscheidende Rolle spielte.

Der historische Karl

Carolus Magnus oder Karolus Magnus, franz./engl. Charlemagne (742[1] bis 28.01.814 in Aachen) aus dem Geschlecht der Karolinger war ein Enkel Karl Martells. Er war seit dem 9. Oktober 768 König des Fränkischen Reiches. Die Krönung fand in Noyon statt und wurde am 25. Dezember 800 von Papst Leo III. in Rom zum römischen Kaiser gekrönt. Den Beinamen „der Große“ erhielt er bereits zu seinen Lebzeiten.

Die Merowinger waren das älteste bekannte Königsgeschlecht der Franken vom beginnenden 5. Jahrhundert bis zur Mitte des 8. Jahrhunderts. Sie wurden um 751 durch das Geschlecht der Karolinger verdrängt. Nach ihnen wird die historische Epoche des Übergangs von der Spätantike zum frühen Mittelalter im gallisch-germanischen Raum auch Merowingerzeit benannt.

Kaiser Karl in der Sage

Die Haimonskinder

Rolandslied

Wilhelm von Orange

Die Entrückung

Ähnlich wie Barbarossa im Kyffhäuser, Widukind, Merlin oder Holger Danske soll auch Karl bei seinem Tod in einen schlafähnlichen Zustand eingegangen sein. Dabei soll ihn der Zwerg Malagis zu seinem Schloss getragen haben. Nach alpiner Überlieferung befindet sich seine Ruhestätte im Untersberg, wo seine Situation identisch mit der Barbarossas im Kyffhäuser beschrieben wird. Rätselhaft ist sein Bezug zu den Moosleuten, wo in einer Sage eine Moosweibchenmagd sich weinend in den Untersberg flüchtet als nach Fällen eines Baumes "der Kaiser Karl gestorben ist".

Siehe auch