Altniederdeutsch

Altniederdeutsch (And.) werden die altdeutschen Mundarten nördlich der Lautverschiebungsgrenze genannt, das ®Altsächsische (geschrieben u.a. in Werden, Essen, Merseburg, Freckenhorst) und das Altniederländische (Altniederfränkische; in Flandern und Limburg). And. Schriften entstanden erst nach der Christianisierung im 9. Jh., es haben sich jedoch nur wenige, meist fragmentarische Beispiele erhalten. Aus dem Altsächsischen entwickelte sich um 1200 das ®Mittelniederdeutsche, aus dem Altniederländischen das Mittelniederländische.